Welches Glas gehört ins Ganzglasgeländer?
Von Glassysteme Weber KG (GlasLeo) · Fachlich geprüft · Stand: 23.07.2026
In ein Ganzglasgeländer gehört Verbund-Sicherheitsglas (VSG) – bei GlasLeo standardmäßig VSG aus zwei ESG-Scheiben mit reißfester PVB-Folie. Bricht eine Scheibe, halten Folie und Verbund die Bruchstücke zusammen: Das Geländer behält seine absturzsichernde Wirkung. Einfaches ESG oder Floatglas allein ist für absturzsichernde Verglasungen nicht zulässig.
Warum VSG Pflicht ist
Ein Geländer schützt Personen vor dem Absturz – die Verglasung ist damit eine absturzsichernde Verglasung im Sinne der DIN 18008-4. Sie muss auch im Bruchfall standsicher bleiben. Genau das leistet VSG: Die zähelastische PVB-Folie verbindet beide Scheiben, hält Bruchstücke fest und sorgt für die geforderte Resttragfähigkeit. Eine einzelne ESG-Scheibe würde dagegen beim Bruch vollständig in Krümel zerfallen – die Schutzwirkung wäre schlagartig weg.
Der bewährte Aufbau: VSG aus 2 × ESG
Für frei stehende Glasgeländer hat sich VSG aus zwei ESG-Scheiben durchgesetzt: ESG bringt die hohe Stoß- und Schlagfestigkeit für den Alltag (Bälle, Stoß mit Möbeln, Hagel), der Folienverbund die Resttragfähigkeit. Die Glasdicke richtet sich nach System und Glashöhe und wird im GlasLeo-Konfigurator automatisch passend zum gewählten Geländersystem angeboten.
Glashöhe und Geländerhöhe
Die Landesbauordnungen fordern für Absturzhöhen bis 12 m in der Regel 90 cm Geländerhöhe, darüber meist 110 cm (je nach Bundesland unterschiedlich). Beim Ganzglasgeländer mit Brüstungsprofil ergibt sich die nötige Glashöhe aus Systemhöhe und Einstand im Profil – der Konfigurator berücksichtigt das automatisch.
Glasfarbe frei wählbar
Ob freie Aussicht oder Sichtschutz: Beim Ganzglasgeländer wählen Sie zwischen Klar, Satiniert, Matt, Grau, Grau Satiniert, Grau Matt und Black. Die Sicherheitseigenschaften bleiben bei allen Varianten identisch.
Ganzglasgeländer mit Profil konfigurieren →
Ganzglasgeländer mit Punkthaltern konfigurieren →





